Anglo American

 

Über die Vorwürfe gegen Anglo American wurden deutsche und europäische Banken und Investoren bereits seit 2012 in drei der letzten Dirty Profits Berichte informiert. Diverse Fälle in Anglo Americans Minen in Chile, Südafrika, Kolumbien, Peru und Brasilien berichten von der Übernutzung von Wasserressourcen, Zwangsumsiedlungen bis hin zur Verletzung von Umweltauflagen. Anglo American ist weiterhin einer von drei Aktionären der  Kohlemine El Cerrejón in Kolumbien, welche seit Jahren aufgrund von Rechtsverstößen und Verschleppung bei der Umsiedlung indigener Völker in der Kritik steht (Mehr zu dieser Mine finden Sie hier – link to BHP).

Außerdem wurde Anglo American 2016 mit einer Sammelklage von ehemaligen Minenarbeitern konfrontiert, die aufgrund ihrer Arbeit unter Silikose sowie Tuberkulose leiden und nun Schadensersatz vom Unternehmen fordern.

Die Beteiligung Anglo Americans am riskanten Tiefseebergbau im Rahmen des Solwara 1 Projekts wird ebenfalls kritisiert. Das Solwara Projekt wird gegen den Willen der Bewohner Papua-Neuguineas betrieben – sie befürchten Umweltschäden sowie negative Auswirkungen auf ihr Zusammenleben. Im Mai 2018 hat AngloAmerica die Verbindung zu NautilusMineral  beendet. Grund dafür war die Tätigkeit im Tiefseebergbau in Papua-Neuguinea. Auch die Minas-Rio Mine in Brasilien ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Anglo American die Wünsche und Ängste der Bevölkerung außer Acht lässt: Umweltschützer werden in Gefahr gebracht und Kritiker durch Militärpräsenz eingeschüchtert. 

@AngloAmerica muss den Gemeinden vor Ort zuhören und die Umweltstandards erhöhen wenn sie die Erweiterung des #MinasRio in Brasilien fortsetzen wollen. Klick um zu Tweeten

Weitere Informationen sind hier verfügbar (Dirty Profits 6)

Weitere Neuigkeiten zum Anglo American (Business Human Rights Resource Center)

An Anglo American beteiligte Banken (in Millionen Euro):