Banken und Regulierung

Viele Banken haben sich mittlerweile öffentlich dazu verpflichtet, die Einhaltung von Menschen-, Arbeitsrechten und Umweltstandards nicht nur in ihrem eigenen Haus zu gewährleisten, sondern sehen dies auch als Voraussetzung für Geschäfte mit ihren UnternehmenskundInnen. Sie unterstützen dafür internationale Abkommen (z.B. den UN Global Compact, die Leitlinien der OECD für multinationale Unternehmen, die UN Prinzipien für Verantwortungsvolles Investieren oder die Äquatorprinzipien) oder formulieren selbst eigene Nachhaltigkeitsrichtlinien.

Leider sind diese Selbstverpflichtungen der Banken oft nicht umfassend bzw. transparent genug, enthalten gravierende Schlupflöcher oder werden nicht konsequent angewendet – und verhindern daher nicht, dass Banken kontroverse Unternehmen finanziell unterstützen, auch mit dem Geld der SparerInnen und BankkundInnen. Dies erfolgt entweder über Investitionen in Unternehmens-Aktien und -Anleihen oder über die Bereitstellung von Krediten bzw. durch die Ausgabe von Aktien und Anleihen.

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