Schmutzige Geschäfte und Banken

Die Geschäftstätigkeiten großer multinationaler Unternehmen wie ExxonMobil, Unilever oder Apple sind über viele verschiedene Länder verteilt. Unternehmen verdienen sogar mehr als Länder: Von den weltweiten Top 100 Einkünften, werden 69 von Unternehmen aufgebracht. Zum Beispiel übersteigt Apple’s verfügbares Einkommen das BIP von zwei Dritteln der weltweiten Länder. Dennoch gibt es noch keine gesetzlich verpflichtende Regelung, um die soziale Verantwortung der Unternehmen abzusichern.

Unernehmen müssen meist Menschen- und Umweltrechte in den Ländern einhalten, in welchen sie ihre Geschäfte tätigen. Aber es gibt bisher noch keine internationale Gesetzgebung, welche Unternehmen verpflichtet auch bei ihren multinationalen Geschäftstätigkeiten Menschen- und Umweltrechte einzuhalten. Bisher existieren nur weiche Gesetzgebungen wie die UN Guiding Principles on Business and Human Rights. Unternehmen können Menschen- oder Umweltrechte durch ihre Geschäftstätigkeiten (z.B. durch die Verletzung von Arbeitsrechten) oder durch die Herstellung ihrer Produkte (z.B. die Herstellung kontroverser Waffen) verletzen.

Die hier vorgestellten Unternehmen haben Menschen-, Arbeitsrechtsverletzungen, Umweltzerstörungen oder andere unverantwortliche Geschäftspraktiken begangen. Beispiele kontroverser Unternehmen stammen aus der Bergbau- oder der Waffenindustrie. Dabei stehen besonders Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen sowie Korruption und Umweltzerstörungen im Fokus.

Die hier vorgestellten Unternehmen sind für Menschen-, Arbeitsrechtsverletzungen, Umweltzerstörungen oder andere kontroverse Geschäftspraktiken verantwortlich. Informationen stehen zu folgenden Sektoren zur Verfügung:

Bergbau und Rohstoffförderung:

Anglo American 
Barrick Gold
BHP
Eni
Gazprom
Glencore
Goldcorp
Grupo México
Rio Tinto
Vale

Kontroverse Rüstungsunternehmen

Schmutzige Banken