Eni

Kegbara-dere community oil spill, Ogoniland, Nigeria
© Luka Tomac/ Friends of the Earth International

Über Eni, ein italienisches Öl- und Gasunternehmen, wurde bereits im ersten Dirty Profits Bericht im Zusammenhang mit Gasexplorationen im Rovumba Becken in Mosambik und Aktivitäten in Nigeria berichtet. Das Unternehmen hält in Mosambik weiterhin an seinem Gasprojekt fest, welches die Umsiedlung von rund 5.000 Menschen erfordert und massive Einschnitte für deren Lebensgrundlage bedeutet. Ebenso weitet Eni seine Öl- und Gasuntersuchungen weitaus schneller aus als die Konkurrenz, und stößt dabei sogar in die arktische Barentssee vor. Obwohl es sich dabei um ein unglaublich sensibles Ökosystem handelt, kam es allein im letzten Jahr der Operation zu insgesamt 34 Störfällen. Dennoch wurden Eni weitere Bohrungen in der Prudhoe Bay im Norden von Alaska gestattet.

Auch Enis Aktivitäten in Nigeria werden von großflächigen Öllecks, zahlreichen Todesfällen sowie anhaltenden Kriminalermittlungen gegen das Unternehmen begleitet. Es wird angenommen, dass 2010 mindestens 17 Hektar Land durch ein Ölleck verschmutzt worden sind. Eine von Eni durchgeführte Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass technisches Versagen für den Unfall verantwortlich war.

Das Niger-Delta in Nigeria gilt als eines der am schlimmsten verschmutzten Gebiete der Welt! Die Öl-Gigant @eni verschmutzt das #Nigerdelta seit Jahren! #transparency #accountability Klick um zu Tweeten

Mehr zu der Ölverschmutzung in Nigeria (Dirty Profits 6) 

Mehr zu Eni und AGIP (Business and Human Rights Resource Center)

An Eni beteiligte Banken (in Millionen Euro):