Goldcorp

San Miguel Ixtahuacan and Sipakapan community members peacefully blockading entrances to Goldcorp’s Marlin mine since June 26, including here occupying Goldcorp’s landing strip. Photo @ Aniseto Lopez, FREDEMI.

Goldcorp ist ein Goldproduzent mit Sitz in Kanada und aktiv in Kanada, Argentinien, Mexiko, der Dominikanischen Republik, Guatemala und Honduras. Über das Unternehmen wurde im dritten Dirty Profits Bericht von 2014 im Zusammenhang mit schwerwiegender Umweltverschmutzung, Gesundheitsgefährdung und brutalem Sicherheitspersonal in den Minen El Morro in Chile (jetzt NuevaUnion), Los Filos in Mexiko (gehört jetzt Leagold) und insbesondere der Marlin Mine in Guatemala berichtet.

Die Marlin Goldmine wird von Montana Exploradora de Guatemala betrieben, eine Tochterfirma von Goldcorp. Die Mine war für über eine Dekade im Betrieb, bis sie Ende Mai 2017 erschöpft war. Die indigenen Gruppen Maya Mam und Maya Sipakapense in umittelbarer Nähe der Mine kämpften jahrelang gegen den Betrieb und wurden oft gewaltvoll unterdrückt. Es wurde belegt, dass es nie zu fairen Verhandlungen zwischen den beteiligten Parteien gekommen ist und die UN-Richtlinie zum Umgang mit indigenen Völkern missachtet wurde. Die Betroffenen haben nun nach Stilllegung des Betriebs mit schlechter Wasserqualität, verlorenen Jobs und elektrischen Leitungen quer durch ihre Dörfer zu kämpfen. Des Weiteren hat Goldcorp keine Ersatz- oder Reparaturleistungen für die Auswirkungen der Mine erbracht. So seien durch Explosionen große Risse in Hauswänden entstanden: „Um die 400 Häuser haben Risse in Wänden und Fußboden, wir denken, dass es durch die Explosionen in der Mine bei der Suche nach Gold dazu kam. Wir fordern, dass das Unternehmen die Schäden zur Kenntnis nimmt und die Leute bezahlt, die es benötigen.“

Mehr zur Marlin Mine hier.

Neuigkeiten zu Goldcorp  (Business Human Rights Resource Center)

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